Konzept-E
Einmalzahlung in der bAV - ohne Rückstellungen in der Steuerbilanz


Die Ausgangssituation:
Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) oder auch leitende Angestellte kommen oftmals in den Genuss von Einmalzahlungen (z.B. Tantieme). Die Auszahlung einer Tantieme ist zum einen für das Unternehmen ein Liquiditätsabfluss, zum anderen muss sie vom GGF oder vom leitenden Angestellten mit einem i.d.R. hohen individuellen Steuersatz versteuert werden.

Eine Alternative ist die Umwandlung der Tantiemezahlung in betriebliche Altersversorgung. Bisher galt die klassische Pensionszusage als einziger Durchführungsweg der bAV, in den höhere Einmalzahlungen fließen konnten. Dabei wird der Betrag als Einmalbeitrag in eine Rückdeckungsversicherung eingezahlt. Über die garantierten Leistungen erhält der GGF oder der leitende Angestellte eine Pensionszusage. Diese führt dazu, dass das Unternehmen Rückstellungen bilden muss. Dies ist oftmals nicht gewünscht!

Welche weitere Alternative gibt es für die Verwendung einer Einmalzahlung? Wie kann zum einen eine hohe Steuerbelastung und zum anderen zumindest in der Steuerbilanz ein Ausweis vermieden werden?

Die Lösung:
Konzept-E bietet Ihnen die Möglichkeit, Einmalumwandlungen steuerlich bilanzneutral zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandeln.

Das Konzept:
Der GGF oder leitende Angestellte wandelt z.B. seine Tantiemezahlung zugunsten einer bAV um. Zwischen der GmbH und dem Versorgungsberechtigen wird hierzu eine Vereinbarung getroffen. Da die Versorgung erst zum Pensionsalter fällig wird, vereinbaren GmbH und Versorgungsberechtigter gleichzeitig eine Verzinsung des umgewandelten Kapitals. Daraus ergibt sich eine feste Leistungszusage. Wir empfehlen ein zu vereinbarenden Zinssatz zwischen 2,25% und 6%.

Verstirbt der Versorgungsberechtigte vor Erreichen des Pensionsalters, wird eine Todesfall-Leistung an seine berechtigten Hinterbliebenen* gezahlt. Sie ist ggf. geringer als der umgewandelte Tantiemebetrag, sofern keine volle Todesfallabsicherung gewünscht wird.

* Berechtigte Hinterbliebene sind Ehegatten, Lebenspartner gemäß LPartG, Lebensgefährten und Kinder, für die ein Anspruch auf Kindergeld besteht.

Beispiel

Bei einer Tantieme von 10.000 Euro und einer Laufzeit von 25 Jahren wirkt sich der Zins folgendermaßen aus:

Das zugesagte Alterskapital (Leistungszusage basierend auf Tantiemeumwandlung zzgl. Zins) wird von der Unterstützungskasse übernommen. Grundlage für die Berechnung der Rückdeckungsversicherung ist die garantierte Kapitalabfindung, die der Leistungszusage entspricht. Die Unterstützungskasse ermittelt auf dieser Basis den Versicherungsbeitrag, den die GmbH jährlich zu zahlen hat, um die Leistungszusage auszufinanzieren.

Laufende Überschussanteile aus der Rückdeckungsversicherung werden mit dem jeweils zu zahlenden Beitrag verrechnet, so dass der zu zahlende Nettobeitrag voraussichtlich von Jahr zu Jahr sinkt!

Der zu erwartende Schlussüberschussanteil bei Ablauf des Rückdeckungsvertrages kann entweder (z.B. bei dem GGF) an den Versorgungsberechtigten weitergegeben werden oder er steht der GmbH zur Verfügung. Die GmbH kann dann das entstandene Guthaben aus dem Schlussüberschuss zur Verrechnung mit weiteren Zuwendungen verwenden.

Die Vorteile:
Durch das Konzept-E hat sowohl die GmbH, als auch der Versorgungsberechtigte, Vorteile:

Vorteile für die GmbH

Vorteile für den GGF oder leitenden Angestellten

Anhand eines Beispiels [67 KB] kann das Konzept verdeutlicht werden.

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